Was den Visioautne Flügel verleiht…
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Imke Wangerin

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Lachmöwen wie ich leben für die
Freiheit des Himmels und die Nähe zum Wasser.

Ich bin auf den britischen Inseln aufgewachsen und
habe mich dann an vielen anderen Gewässern der Welt getummelt. Heute migriere ich in den deutschen Wintermonaten vor allem transatlantisch, wo ich früher als Ethnologin, heute vor allem als Coach und Yogalehrer Nester des Vertrauens baue. Fremde Vogelsprachen und Verhaltensweisen lerne ich zum Glück lachend und mit Intuition und kann deshalb gut zwischen verschiedenen Vögeln vermitteln oder einem bedürftigen Vogel helfen, den eigenen Singtöne zu lauschen. Lachmöwisch an sich ist auch eine pragmatische Sprache: was können wir mit den paar Fischen und mit den restlichen Flugmeilen heute sinnvolles anstellen? ist ein typischer Satz, (aus dem Lachmöwischen übersetzt von Dr. Mowweltov).

Lachmöwen wie ich ist es eigen, alte, scheinbar unnütze Sachen zu verwerten und fantastische neue Dinge daraus entstehen zu lassen. Deshalb schmeißen Lachmöwen auch ungern Dinge und Gedanken weg und kaufen neue, denn sie gehen respektvoll mit dem um, was das Universum als Nahrung für sie bereit hält, fressen und integrieren alles. Sie verstehen sich als Teil eines verbundenen Ganzen, was ihren achtsamen Umgang mit anderen Lebewesen ausmacht.

Fliegen gelernt habe ich als Yogalehrerin und - Schülerin, als ehemalige und zukünftige Hausbootbesitzerin, als freie, fliegende Autorin für Zeitung, Magazin und Poetik, als Capoeiratänzerin und visionautische Flugbegleiterin.

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